Was kostet Social Media Marketing für einen Betrieb? Bei uns zwischen 1.999 und 5.499 Euro netto im Monat. Damit hast du die Zahl, um die die meisten Agenturseiten herumschreiben.
Social-Media-Agentur-Preise: unsere drei Pakete
Die Pakete unterscheiden sich darin, wie oft wir bei dir drehen, wie viel pro Monat erscheint und auf wie vielen Kanälen. Alle Preise sind netto, dazu kommen 19 Prozent Umsatzsteuer.
| Paket | Preis netto im Monat | Drehtage | Veröffentlichungen im Monat | Kanäle |
|---|---|---|---|---|
| Basic+ | 1.999 € | einer pro Quartal, 4 im Jahr | 4 (2 Reels bis 60 Sekunden, 2 Foto oder Design) | 2 |
| Growth | 3.499 € | alle sechs Wochen, 8 bis 9 im Jahr | 8 (5 Reels, 3 Foto oder Design) | 4 |
| Full Service | 5.499 € | einer pro Monat, 12 im Jahr | 14 (9 Reels oder Shorts, 5 Fotos) | 7 |
Jede Veröffentlichung kommt mit fertigem Text. Bei Basic+ gibt es jedes Quartal ein Konzeptions-Meeting und ein Reporting. Growth empfehlen wir den meisten Betrieben. Dort planen wir alle sechs Wochen neu, beobachten deine Mitbewerber und schicken jeden Monat ein Reporting. Full Service legt Community-Management und ein monatliches Redaktionsmeeting obendrauf.
Die Laufzeit beträgt sechs Monate, gekündigt wird mit drei Monaten Frist zum Laufzeitende. Die Rechnung kommt monatlich, und zwar erst ab der ersten Content-Lieferung. Bis dahin gehen wir in Vorleistung. Was in welchem Paket steckt, steht auf der Seite zur Social-Media-Betreuung.
Was im Preis steckt und was nicht
Viele Angebote werfen drei Sachen durcheinander: das Honorar für die Betreuung, die Content-Produktion und das Anzeigenbudget.
Konzept, Redaktionsplan, Abstimmung und Reporting sind Betreuung. Drehtag, Schnitt, Design und Texte sind Produktion. Beides steckt bei uns komplett in der Pauschale, ohne Stundenzettel und ohne Aufpreis pro Reel.
Außerhalb der Pauschale liegen nur wenige Posten. Dazu gehören zusätzliche Drehtage außerhalb des Paket-Rhythmus, die wir nach Aufwand abrechnen, und die Anfahrt, wenn du außerhalb von Oberberg, Köln/Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sitzt. Externe Models, Mietlocations und besondere Musik- oder Bildlizenzen sprechen wir vorher mit dir ab.
Was Werbung auf Social Media kostet
Das Anzeigenbudget zahlst du direkt an Meta oder Google, es läuft nicht über unsere Rechnung. So siehst du jederzeit, was in Reichweite fließt und was in Produktion. Wenn wir die Kampagnen für dich aufsetzen und betreuen, ist das eine eigene Leistung und kommt extra.
Wie hoch das Budget ist, entscheidest du. In der zweiten Beispielrechnung unten nehmen wir 500 € im Monat an. An der Pauschale ändert das Budget nichts.
Was ein einzelnes Social-Media-Video kostet
Einen Stückpreis pro Reel gibt es bei uns nicht. Rechnest du die Pauschale auf die Veröffentlichungen um, kostet ein Beitrag bei Basic+ rund 500 € (1.999 € geteilt durch 4), bei Growth rund 437 € (3.499 € geteilt durch 8) und bei Full Service rund 393 € (5.499 € geteilt durch 14). Gezählt sind alle Veröffentlichungen, also auch Fotos und Designs, ein Reel liegt deshalb eher darüber. Darin stecken Idee, Dreh oder Gestaltung, Schnitt, Text und Veröffentlichung. Je mehr im Monat erscheint, desto günstiger wird der einzelne Beitrag.
Brauchst du ein einzelnes, aufwendiges Video wie einen Imagefilm, läuft das als eigene Foto- und Videoproduktion mit eigenem Angebot.
Drei Beispielrechnungen
Alle Beträge sind netto. Das Anzeigenbudget im zweiten Beispiel ist eine Annahme, die Höhe bestimmst du selbst.
Handwerksbetrieb mit Basic+, sechs Monate
Monatlich bezahlt: 6 × 1.999 € = 11.994 €. Zahlst du die Laufzeit vorab, ziehen wir 10 Prozent ab: 11.994 € × 0,9 = 10.794,60 €. Das sind 1.199,40 € weniger. Einen anderen Rabatt gibt es bei uns nicht.
Dafür bekommst du zwei Drehtage, 24 Veröffentlichungen auf zwei Kanälen und zwei Konzeptions-Meetings.
Betrieb mit Growth und eigenem Anzeigenbudget
Paket: 6 × 3.499 € = 20.994 €. Dazu nehmen wir an, du setzt 500 € im Monat für Anzeigen ein: 6 × 500 € = 3.000 €, direkt an Meta bezahlt. Zusammen sind das 23.994 € für sechs Monate, davon gehen 20.994 € an uns.
Im Paket stecken rund vier Drehtage, 48 Veröffentlichungen auf vier Kanälen und sechs Monatsreportings.
Full Service gegen eine eigene Fachkraft
Full Service kostet 6 × 5.499 € = 32.994 € für sechs Drehtage und 84 Veröffentlichungen auf sieben Kanälen. Was dieselben sechs Monate mit einer eigenen Kraft kosten, rechnen wir im nächsten Abschnitt durch.
Was ein eigenes Social-Media-Team wirklich kostet
Die günstigste Variante ist ein Minijob. Seit Januar 2026 liegt die Grenze bei 603 € im Monat. Als Arbeitgeber zahlst du laut Minijob-Zentrale 31,17 Prozent Pauschalabgaben obendrauf, das sind rund 188 €. Zusammen also rund 791 €. Bei 13,90 € Mindestlohn bekommst du dafür gut 43 Stunden im Monat. Am Kanal sitzt dann jemand, der Social Media nie gelernt hat.
Die andere Variante ist eine Fachkraft. Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit nennt für Social-Media-Manager in Nordrhein-Westfalen einen Median von 5.284 € brutto im Monat in Vollzeit, das untere Viertel verdient 4.021 € oder weniger (Stichtag 31.12.2025). Dazu kommen rund 21 Prozent Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung. Mit dem Wert aus dem unteren Viertel landest du bei rund 4.870 €, mit dem Median bei rund 6.400 €, jeweils vor Umlagen und Berufsgenossenschaft.
In beiden Fällen kommt die Ausrüstung dazu.
- Software: Adobe Creative Cloud Pro für Teams kostet 86,55 € netto im Monat pro Lizenz.
- Kamera: Ein iPhone 18 Pro kostet 1.449 € brutto, also 1.217,65 € netto. Steuerlich schreibst du es laut AfA-Tabelle über fünf Jahre ab. Rechnest du mit einem Tausch alle drei Jahre, sind das rund 34 € im Monat.
- Ton, Licht, Stative: einmalig, aber nicht billig.
- Musik: Für Werbung und Marken-Content brauchst du eine gewerbliche Lizenz. Bei Epidemic Sound etwa ist Marken-Content im günstigen Creator-Abo ausgeschlossen. Bei Artlist brauchen Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten den Business-Tarif oder eine eigene Enterprise-Lizenz.
Zähl zusammen. Beim Minijob bist du mit Software und Kamera bei gut 910 € im Monat. Bei der Fachkraft im unteren Gehaltsviertel sind es knapp 5.000 €, also rund 30.000 € in sechs Monaten, bevor Licht, Ton und Musik bezahlt sind. Und es ist eine Person, die filmt, schneidet, gestaltet und plant, ohne Vertretung bei Urlaub oder Krankheit.
Zum iPhone noch ein Wort. Zum Anfangen reicht es wirklich. Wir drehen trotzdem mit professionellen Kameras, weil das die Qualität noch einmal massiv hebt. Und daran merkt ein Kunde, ob dein Content zu deinem Unternehmen passt.
Aus der Praxis: ein SHK-Betrieb aus Morsbach
Für den Meisterbetrieb Walter Hamburger drehen wir mit dem echten Team. Vier Veröffentlichungen im Monat, das ist der Umfang von Basic+. Daraus sind Reels wie „Was kostet eine Wärmepumpe wirklich?“ entstanden, ein Azubi, der seinen Alltag zeigt, und ein Recruiting-Reel mit Humor. Dazu kommen Karussell-Posts wie „Wärmepumpe vs. Gasheizung“ in sechs Slides.
Das Team von Walter Hamburger ist beim Dreh dabei und gibt die fertigen Beiträge frei. Ideen, Skripte, Schnitt und Veröffentlichung kommen von uns. Aus derselben Zusammenarbeit stammen auch das Corporate Design und die Geschäftsausstattung.
Peter Schumacher von Walter Hamburger hat dazu eine öffentliche Google-Rezension geschrieben:
„Die Zusammenarbeit ist professionell, unkompliziert und auf Augenhöhe. Vor allem macht es Spaß!“
Erfolgszahlen versprechen wir trotzdem keine. Nachprüfen kannst du etwas anderes. Wir haben Kunden, die seit sieben oder acht Jahren bleiben, obwohl die Kündigungsfrist nur drei Monate zum Laufzeitende beträgt. Wir binden über Leistung und nicht über Vertragslaufzeit.
Wo die Grenze nach unten liegt
Es gibt Anbieter für 100, 200 oder 300 Euro im Monat. Das sind fast immer Leute, die gerade anfangen und ihre eigenen Kosten noch nicht kennen. Für 300 Euro arbeitet eine Person nebenher. Bei uns arbeitet ein Team, in dem jeder sein Fach hat: Kamera, Schnitt, Design, Planung.
Wir stehen rund 90 Tage im Jahr in echten Betrieben, über 2.000 Kurzvideos sind daraus geworden. Fast jeder Betrieb, der zu uns kommt, hat es vorher selbst versucht. Meistens macht es die Tochter, der Azubi oder ein Praktikant.
Es scheitert selten an der Idee. Es scheitert daran, dass niemand es durchhält.
Was den Preis nach oben treibt
Teurer wird es vor allem durch aufwendige Einzelwünsche. Hat ein Video den fünffachen Aufwand, bilden wir das nicht im Monatspaket ab, sondern als einzelne Foto- und Videoproduktion. Meistens raten wir sogar davon ab. Social Media lebt von Kontinuität und nicht von Perfektionismus.
Dazu kommt die Anfahrt. Im Oberbergischen Kreis, in Köln/Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis fällt sie weg, weiter weg rechnen wir sie extra. Der dritte Posten sind externe Models oder Mietlocations, wenn niemand aus dem Betrieb vor die Kamera will oder der eigene Betrieb nicht als Kulisse taugt.
Wann du es lassen solltest
In zwei Fällen raten wir ab, obwohl wir an dem Auftrag verdienen würden.
Im ersten willst du jedem Instagram-Trend hinterherlaufen. Tanzvideos mit dem Team bringen Reichweite, das stimmt. Nur schauen dann Leute zu, die mit deinem Produkt nichts zu tun haben. Fürs Employer Branding kann das passen, zum Verkaufen taugt es selten.
Der zweite Fall wiegt schwerer. Wenn dein Betrieb gerade so trägt und du dir das Social-Media-Marketing-Budget vom Mund absparen müsstest, dann lass es. Organische Reichweite ist ein Marathon.
Dann bringen dir andere Dinge mehr. Bezahlte Anzeigen liefern sofort Reichweite und lassen sich sauber messen. Oder deine Website hat noch Luft, und eine Investition dort wirkt stärker als sechs Monatsraten. Es ist wie beim Sparen in ETFs: Es bringt nichts, heute einzuzahlen und morgen aufzuhören.
Was du als Nächstes machen kannst
Hol dir zwei Angebote und leg sie neben unsere Pakete und die Preise oben. Steht dort nur „Social Media Marketing“, kann das alles heißen, auch einen Post im Jahr. Frag nach, bis diese Punkte schriftlich dastehen:
- Wie viele Veröffentlichungen pro Monat, auf wie vielen Kanälen?
- Wie oft findet ein Drehtag statt?
- Ist das Anzeigenbudget im Preis, oder zahlst du es getrennt?
- Wer denkt die Ideen aus, wer schreibt das Skript, wer dreht, wer plant ein, wer postet?
- Entsteht der Content am Drehtag, oder generiert eine KI Slideshows aus deinem Briefing?
Den letzten Punkt überliest fast jeder. Automatisierte Slideshows aus einem Briefing sind schnell und billig produziert, und sie sehen aus wie die von allen anderen.
Willst du erst selbst sehen, wo dein Kanal steht, nimm den kostenlosen Social-Media-Check. Willst du wissen, welches Paket zu deinem Betrieb passt, buch ein Erstgespräch. Da bekommst du eine klare Empfehlung, ohne Verhandlungspoker.
Quellen
- Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas: Social-Media-Manager/in (KldB 92113), Stichtag 31.12.2025
- Minijob-Zentrale: Minijob-Beiträge 2026 (abgerufen 29.09.2026)
- Haufe: Beitragssätze zur Sozialversicherung 2026
- Adobe: Creative Cloud Preise für Einzelpersonen und Teams (abgerufen 29.09.2026)
- Apple Store: iPhone 18 Pro (abgerufen 29.09.2026)
- Bundesfinanzministerium: AfA-Tabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter, Ziffer 6.13.2.2
- Epidemic Sound: Abos und Nutzungsrechte (abgerufen 29.09.2026)
- Artlist: Lizenzbedingungen, Firmen ab 50 Beschäftigten (abgerufen 29.09.2026)
Häufige Fragen
Was kostet Social Media Marketing bei euch genau?
Basic+ kostet 1.999 Euro, Growth 3.499 Euro und Full Service 5.499 Euro, jeweils netto im Monat zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Die Pakete unterscheiden sich in Drehtagen, Veröffentlichungen und Kanälen: vier Drehtage im Jahr bei Basic+, alle sechs Wochen bei Growth, einer pro Monat bei Full Service.
Ist das Anzeigenbudget im Paketpreis enthalten?
Nein. Die Pauschale bezahlt unsere Arbeit, also Konzept, Drehtage, Schnitt, Design, Texte, Planung und Reporting. Geld für bezahlte Anzeigen zahlst du direkt an Meta oder Google, wir sehen davon keinen Cent. Das Aufsetzen und Betreuen der Kampagnen rechnen wir separat ab. Auf unserer Rechnung steht damit nur unsere eigene Leistung.
Gibt es Social-Media-Betreuung auch für unter 500 Euro im Monat?
Solche Angebote gibt es, meistens von Einzelpersonen, die nebenher arbeiten und ihre eigenen Kosten noch nicht durchgerechnet haben. Für 300 oder 500 Euro bekommst du bestenfalls jemanden, der etwas postet. Kamera, Schnitt, Design und Planung sind da nicht drin. Wir könnten zu dem Preis weder sauber arbeiten noch über Jahre liefern, deshalb bieten wir ihn gar nicht erst an.
Wie lange bin ich an einen Vertrag gebunden?
Die Laufzeit beträgt sechs Monate, die Kündigungsfrist drei Monate zum Ende der Laufzeit. Die Rechnung kommt monatlich, und zwar erst ab der ersten Content-Lieferung. Wenn wir gut sind, bleibst du freiwillig, und genau das ist bei den meisten unserer Kunden der Fall.
Lohnt sich eine Agentur, wenn wir schon jemanden im Betrieb haben?
Das hängt davon ab, was diese Person kann und wie viel Zeit sie wirklich hat. Wir sehen oft, dass Social Media beim Azubi, bei der Tochter oder einem Praktikanten liegt und nach ein paar Wochen einschläft. Es scheitert selten an der Idee und fast immer an der Kontinuität. Wenn ihr jemanden habt, der es gelernt hat und dafür freigestellt ist, braucht ihr uns nicht.
Wann rechnet sich Social Media Marketing?
Nicht in vier Wochen. Organische Reichweite baut sich über Monate auf, das ist ein Marathon. Wenn du kurzfristig Anfragen brauchst, sind bezahlte Anzeigen der schnellere Weg, weil sie sofort Reichweite bringen und sich sauber messen lassen. Organisches Social Media zahlt sich aus, wenn du es lange genug durchhältst.