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Kosten & Entscheidung

Was kostet Social Media Marketing für ein Unternehmen?

Die meisten Agenturen schreiben um den Preis herum. Wir nennen unsere Spanne, rechnen die Alternative dagegen und sagen auch, wann du das Geld besser woanders ausgibst.

Matthias MackenbachHead of VAN MACKENBACH

· 5 Min. Lesezeit

Kosten
Was kostet Social Media Marketing: Grafik mit drei aufsteigenden Balken für die drei Pakete

Was kostet Social Media Marketing für einen Betrieb? Bei uns zwischen 1.400 und 5.500 Euro im Monat. Damit hast du die Zahl, um die die meisten Agenturseiten herumschreiben.

Was kostet Social Media Marketing? Die ehrliche Antwort zuerst

Wir haben drei Pakete. Basic plus, Growth und Fullservice, sie unterscheiden sich in der Menge. Bei Basic plus gehen vier Postings im Monat raus, bei Fullservice bis zu 15.

Aufs Jahr gerechnet sind das 16.800 bis 66.000 Euro. Die Zahl wirkt beim ersten Lesen hoch. Kleiner wird sie erst im Vergleich, und den rechnet fast niemand durch. Wer die Kosten einer Social-Media-Agentur beurteilen will, muss das eigene Team gegenrechnen.

Was ein eigenes Social-Media-Team wirklich kostet

Die günstigste Variante ist ein Minijobber. 630 Euro im Monat, mit Arbeitgeberkosten rund 750 Euro. Dafür sitzt dann jemand an deinem Kanal, der Social Media nie gelernt hat. Dieses Geld verbrennt.

Die andere Variante ist ein Marketingprofi. 3.500 Euro Einstiegsgehalt brutto, mit Arbeitgeberkosten schnell über 4.500 Euro im Monat. In beiden Fällen kommt die Ausrüstung obendrauf.

  • Kamera: Ein iPhone reicht zum Anfangen, muss aber praktisch jedes Jahr ersetzt werden. Rund 100 Euro im Monat.
  • Adobe Creative Cloud: 60 bis 70 Euro im Monat.
  • Ton, Licht, Stative: einmalig, aber nicht billig.
  • Musiklizenzen: je nach Umsatz deines Betriebs bis zu 399 Euro im Monat.

Der letzte Posten überrascht fast jeden. Musik für ein Reel kostet nicht 2,99 Euro pro Lied, sondern bei gewerblicher Nutzung eine laufende Gebühr, gestaffelt nach deinem Umsatz.

Zähl die Posten für den Minijobber zusammen. 750 Euro Personal, 100 Euro Kamera, 65 Euro Software, dazu die Musik. Du liegst bei über 1.300 Euro im Monat, bevor das erste Video fertig ist.

Zum iPhone noch ein Wort, weil es die Rechnung schönt. Zum Anfangen reicht es wirklich. Wir drehen trotzdem mit professionellen Kameras, weil das die Qualität noch einmal massiv hebt. Und daran merkt ein Kunde, ob dein Content zu deinem Unternehmen passt.

Was in einem Jahrespaket steckt

Bei Basic plus investiert ihr vier Arbeitstage im Jahr. Den Rest machen wir. Deshalb heißt es unser Jahrespaket aus vier Drehtagen.

Die Preise unserer Social-Media-Betreuung richten sich danach, wie oft wir kommen:

Paket Drehtag Postings pro Monat
Basic plus alle drei Monate 4
Growth alle sechs Wochen 8
Fullservice jeden Monat bis 15

Etwa die Hälfte davon ist Foto, die andere Hälfte Video. Bei den Fotos passiert nebenbei etwas, das kaum jemand einpreist. Wir schießen mehr, als der eine Post braucht, und bearbeiten mehrere Bilder nach.

Alles landet bei dir. Nach zwei Jahren hast du eine Bilddatenbank, aus der du Prospekte layoutest und deine Website neu baust, ohne noch einmal einen Fotografen zu buchen.

Wo die Grenze nach unten liegt

Es gibt Anbieter für 100, 200 oder 300 Euro im Monat. Das sind fast immer Leute, die gerade anfangen und ihre eigenen Kosten noch nicht kennen. Wer einmal sauber durchgerechnet hat, kann den Preis nicht halten.

Wir könnten das auch anbieten. Ein paar Monate ginge es mit Biegen und Brechen, dann holt uns die Realität ein. Für 300 Euro arbeitet eine Person nebenher. Bei uns arbeitet ein Team, in dem jeder sein Fach hat: Kamera, Schnitt, Design, Planung.

Aus der Praxis

Wir stehen rund 90 Tage im Jahr in echten Betrieben, über 2.000 Kurzvideos sind daraus geworden. Fast jeder Betrieb, der zu uns kommt, hat es vorher selbst versucht. Meistens macht es die Tochter, der Azubi oder ein Praktikant.

Es scheitert selten an der Idee. Es scheitert daran, dass niemand es durchhält.

Uns wundert das jedes Mal. Derselbe Betrieb lässt sein Schaufenster professionell gestalten und feilt an jedem Satz im Vertriebsgespräch, aber im Netz reicht auf einmal halb professionell.

Was den Preis nach oben treibt

Teurer wird ein Auftrag vor allem durch aufwendige Einzelwünsche. Hat ein Video den fünffachen Aufwand, bilden wir das nicht im Monatspaket ab, sondern als einzelne Foto- und Videoproduktion. Meistens raten wir sogar davon ab. Social Media lebt von Kontinuität und nicht von Perfektionismus, und die Kosten der Content-Produktion steigen dort am schnellsten, wo sie am wenigsten bringen.

Dazu kommt die Anfahrt. Standorte weit außerhalb der Region bedeuten Anreise- und Übernachtungspauschalen, im Oberbergischen Kreis und drumherum fällt das weg. Der dritte Posten sind externe Sprecher oder Schauspieler, wenn niemand aus dem Betrieb vor die Kamera will.

Woran du merkst, dass sich das rechnet

Wir versprechen keine Zahlen. Kein „plus 300 Prozent Reichweite“, keine garantierten Anfragen. Wer dir das im ersten Gespräch zusagt, kennt deinen Betrieb noch gar nicht gut genug, um es wissen zu können.

Was wir sagen, kannst du nachprüfen. Wir haben Kunden, die seit sieben oder acht Jahren bleiben, und Kündigungen sind bei uns selten. Bei drei Monaten Kündigungsfrist zum Vertragsende wäre der Absprung leicht. Wir binden über Leistung und nicht über Vertragslaufzeit.

Wann du es lassen solltest

In zwei Fällen raten wir ab, obwohl wir an dem Auftrag verdienen würden.

Im ersten willst du jedem Instagram-Trend hinterherlaufen. Tanzvideos mit dem Team bringen Reichweite, das stimmt. Nur schauen dann Leute zu, die mit deinem Produkt nichts zu tun haben. Fürs Employer Branding kann das passen, zum Verkaufen taugt es selten.

Der zweite Fall wiegt schwerer. Wenn dein Betrieb gerade so trägt und du dir das Social-Media-Marketing-Budget vom Mund absparen müsstest, dann lass es. Organische Reichweite ist ein Marathon.

Dann bringen dir andere Dinge mehr. Bezahlte Anzeigen liefern sofort Reichweite und lassen sich sauber messen. Oder deine Website hat noch Luft, und eine Investition dort wirkt stärker als zwölf Monatsraten. Es ist wie beim Sparen in ETFs: Es bringt nichts, heute einzuzahlen und morgen aufzuhören.

Was du als Nächstes machen kannst

Hol dir zwei Angebote und mach sie vergleichbar. Steht dort nur „Social Media Marketing“, kann das alles heißen, auch einen Post im Jahr. Frag nach, bis diese Punkte schriftlich dastehen:

  • Wie viele Redaktionsmeetings gibt es im Jahr?
  • Wie viele Postings pro Monat?
  • Wie oft findet ein Drehtag statt?
  • Wer denkt die Ideen aus, wer schreibt das Skript, wer dreht, wer plant ein, wer postet?
  • Entsteht der Content am Drehtag, oder generiert eine KI Slideshows aus deinem Briefing?

Den letzten Punkt überliest fast jeder. Automatisierte Slideshows aus einem Briefing sind schnell und billig produziert, und sie sehen aus wie die von allen anderen.

Willst du erst selbst sehen, wo dein Kanal steht, nimm den kostenlosen Social-Media-Check. Willst du die konkrete Zahl für deinen Betrieb, buch ein Erstgespräch. Da bekommst du eine Summe genannt, ohne Verhandlungspoker.

Häufige Fragen

Gibt es Social-Media-Betreuung auch für unter 500 Euro im Monat?

Solche Angebote gibt es, meistens von Einzelpersonen, die nebenher arbeiten und ihre eigenen Kosten noch nicht durchgerechnet haben. Für 300 oder 500 Euro bekommst du bestenfalls jemanden, der etwas postet. Kamera, Schnitt, Design und Planung sind da nicht drin. Wir könnten zu dem Preis weder sauber arbeiten noch über Jahre liefern, deshalb bieten wir ihn gar nicht erst an.

Wie lange bin ich an einen Vertrag gebunden?

Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Vertragsende. Das ist Absicht. Eine lange Bindung schützt am Ende nur die Agentur, die nicht mehr liefert. Wenn wir gut sind, bleibst du freiwillig, und genau das ist bei den meisten unserer Kunden der Fall.

Lohnt sich eine Agentur, wenn wir schon jemanden im Betrieb haben?

Das hängt davon ab, was diese Person kann und wie viel Zeit sie wirklich hat. Wir sehen oft, dass Social Media beim Azubi, bei der Tochter oder einem Praktikanten liegt und nach ein paar Wochen einschläft. Es scheitert selten an der Idee und fast immer an der Kontinuität. Wenn ihr jemanden habt, der es gelernt hat und dafür freigestellt ist, braucht ihr uns nicht.

Wann rechnet sich Social Media Marketing?

Nicht in vier Wochen. Organische Reichweite baut sich über Monate auf, das ist ein Marathon. Wenn du kurzfristig Anfragen brauchst, sind bezahlte Anzeigen der schnellere Weg, weil sie sofort Reichweite bringen und sich sauber messen lassen. Organisches Social Media zahlt sich aus, wenn du es lange genug durchhältst.

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5,0 Sterne auf Google · 32 Rezensionen · 2.000+ produzierte Kurzvideos · seit 2016